Neustart – mit Kirby CMS

Lange ist hier nichts pas­siert, aber nun ist die Zeit für einen klei­nen Neu­an­fang auf andwil​.de gekom­men: Neues Design, neue Soft­ware und – hof­fent­lich – viele neue Bei­träge.

Länger schon habe ich den Spaß daran ver­lo­ren, neue Bei­träge zu schrei­ben. Das lag gar nicht mal daran, dass in meinem Leben zu wenig los war oder mir die Ideen aus­ge­gan­gen sind. Statt­des­sen hat mir ein­fach das in die Jahre gekom­mene CMS Text­pat­tern ein Stück weit den Spaß am Schrei­ben genom­men.

Alles neu macht der Mai

Nicht falsch­ver­ste­hen: Text­pat­tern ist ein schö­nes Stück Soft­ware, das mir (wie vielen ande­ren) Jahre lang treu war ohne jemals Pro­bleme gemacht zu haben. Aber die CMS-Welt hat sich wei­ter­ge­dreht und so schien mir die Markup-Spra­che Tex­tile wie auch das Backend immer alt­ba­cke­ner und unkom­for­ta­bler (Ins­be­son­dere die Arbeit mit Bilder war offen gesagt wie die Pest am Arsch). Und letzt­lich sah das von mir kre­ierte Front­end sicher­lich nie so toll aus, wie ich es mir gewünscht hätte. Kurz: Die Zeit war reif, eine Alter­na­tive zu finden!

Unge­tüme wie Word­Press kommen mir nach wie vor nicht ins Haus (jeden­falls nicht für diese derart simple Seite), aber Kirby hat mich direkt neu­gie­rig gemacht: Kirby kommt kom­plett ohne Daten­bank aus, Arti­kel werden ein­fach über eine logi­sche Ord­ner­struk­tur als Text­files ange­legt. For­ma­tie­run­gen erfol­gen mit Mark­down, das sich in den letz­ten Jahren zu so etwas wie einem Defacto-Stan­dard ent­wi­ckelt hat. Unter der Haube läuft Kirby mit PHP und funk­tio­niert somit auf prak­tisch jedem Hos­ting-Ser­vice.

Zuge­ge­ben, für jeden ist Kirby ist nichts: Es rich­tet sich bei­spiels­weise nicht per se an Blog­ger, so hat es etwa keine Kom­men­tar-Funk­tion an Board und Feeds müssen per Hand nach­ge­rüs­tet werden. Ande­rer­seits sorgt diese Spar­sam­keit für sehr wenig Bloat und viele Funk­tio­nen lassen sich recht ein­fach selbst schmie­den oder eben aus der guten Doku­men­ta­tion über­neh­men. Dafür ist Kirby ist keine freie Soft­ware und kostet noch dazu ein biss­chen Knete (rund 18€), aber irgend­was ist wohl immer.

Wie geht’s weiter?

Alte Blog-Posts, die noch einen Wert für die Nach­welt oder mich haben, habe ich impor­tiert (bis dato noch ohne Bilder). An eini­gen Stel­len hakt es sicher­lich noch ein wenig, aber ins­ge­samt läuft die Seite wohl gut.

Ich hab jeden­falls Bock, hier wieder ein biss­chen zu schrei­ben!

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~andwil

Geek aus Kiel. Beruflich in der Industrie zu Hause, tobt sich hier aber vor allem über Linux, den Open-Source-Kosmos und Heavy Metal aus.