(Endlich wieder) Abenteuer in Aventurien

Pen-&-Paper-Rollenspiele sind eigent­lich seit meinem 13. Lebens­jahr ein großes Hobby von mir. Eigent­lich, weil ich dieser schö­nen Frei­zeit­be­schäf­ti­gung lange Zeit nicht mehr nach­ge­gan­gen bin. Doch davor streifte meine Clique jedes Wochen­ende durch Aven­tu­rien und fins­tere Groß­städte des Jahres 2060.

Doch irgend­wann kam die Zeit, in der man am Wochen­ende bes­se­res ande­res vor­hatte, als die Gar­di­nen zuzu­zie­hen, die Chip­s­tü­ten auf­zu­rei­ßen und Würfel zu rollen. Und so ver­staub­ten die Bücher, um nur noch ab und an mit leicht weh­mü­ti­gen Gedan­ken an die gute alte Zeit“ her­vor­ge­kramt zu werden.

Ver­ein­zelte Ver­su­che, die alte Spiel­gruppe wieder zu reak­ti­vie­ren, schlu­gen nach mehr oder weni­ger kurzer Zeit fehl. Gar nicht mal, weil es keinen Spaß mehr gemacht hat – im Gegen­teil. Aber Beruf, Stu­dium und andere Ver­pflich­tun­gen mach­ten uns doch immer wieder einen Strich durch die Rech­nung.

Diesen Sommer haben wir einen neuen Anlauf gewagt, dies­mal mit leicht ver­än­der­ter Spie­ler­kon­stel­la­tion. Wir spie­len Das Schwarze Auge – in der drit­ten Edi­tion, denn für die haben wir dank tüch­ti­ger Weih­nacht­män­ner, Geburts­tage und Kon­fir­ma­tion prak­tisch alle Mate­ria­lien bei­sam­men. Und natür­lich wegen der ver­damm­ten Nost­al­gie! ;-) Und auch wenn es unzäh­lige aus­ge­feil­tere Sys­teme mit weni­ger aus­ge­lutsch­tem Hin­ter­grund gibt: Die Spiel­welt Aven­tu­rien ist allen schon bekannt und schien allein des­halb genau die rich­tige Wahl.

Es läuft gut und macht wieder Rie­sen­spaß – auch wenn sich das spie­le­ri­sche Niveau schon ange­passt hat. Als Puber­tie­ren­der setzte man wohl doch andere Maß­stäbe an eine Fan­ta­sy­welt, einen schlüs­si­gen Plot und was noch dazu­ge­hört (ohne jetzt spie­ßig klin­gen zu wollen).

Weil ich momen­tan keine andere sinn­volle Platt­form zur Hand habe, werde ich in Zukunft daher wohl ab und an Rol­len­spiel-Mate­rial hier abla­den. Mal sehen, ob es sich lohnt, dafür eine neue Sek­tion auf­zu­ma­chen; ver­mut­lich eher nicht. :o)